New Work, Neue oder alte Normalität? – Mobile Arbeitswelt in der öffentlichen Verwaltung

Project number: 2074001

- Online Course -

Date & pricing

09/11/2020 - 09/11/2020
Register before: 06/11/2020

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New Work, Neue oder alte Normalität? – Mobile Arbeitswelt in der öffentlichen Verwaltung

Die Angebote für Homeoffice sind während der Pandemie stark ausgeweitet worden – wurde aber auch die Weiterentwicklung der Organisationskultur aktiv vorangetrieben? Der Wandel in der Arbeitswelt benötigt veränderte Einstellungen, Haltungen und Werte.

Online Veranstaltung

In den vergangenen Monaten ist zu beobachten, dass sich viele Organisationen in Wirtschaft und Verwaltung von einer überwiegenden Präsenzkultur hin zu mehr Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort entwickeln. Quasi über Nacht entstand ein riesiger Experimentierraum für die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort mit neuen Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation. Auch hat die öffentliche Verwaltung mit Blick auf Covid 19 gezeigt, dass sie agiler und flexibler agieren kann als manchmal unterstellt.

Mit Blick auf Arbeitgeberattraktivität, einem Wertewandel zwischen den Generationen und einem sich abzeichnenden Wandel in der Arbeitswelt sind darüber hinaus Flexibilisierungsoptionen von Arbeitszeit und Arbeitsorts sowie partizipative Arbeitsformen mit mehr Selbstverantwortung auch ein zunehmend wichtiger Anreiz, neue Talente für Wirtschaft und Verwaltung zu gewinnen und zu binden. Gerne wird in diesem Kontext auch von Arbeiten 4.0 oder New Work gesprochen. Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung, die auch Veränderungen in der Organisationskultur bedingen, sind nur Teilaspekte dieser Diskussionen.

Vertrauen in die Beschäftigten, deren stärkenorientierte Förderung sowie eine klare Zielorientierung über die Führungskräfte als Gestalter des Wandels waren und sind in einer zunehmend mobilen Arbeitswelt erforderlich, um die Performance in jeder Organisation zu erhalten. Mehrere Studien beschäftigen sich aktuell mit den Auswirkungen mobiler Arbeitsformen (Homeoffice) zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel die Gestaltung der digitalen Kooperation, der Rolle von digital Leadership und Kultur, Performance von Teams sowie Gesundheit der Beschäftigten. Einig ist man sich weitgehend darüber, dass sich Führung und Zusammenarbeit verändern müssen, um erfolgreich im Sinne der Stakeholder agieren zu können.

Die Angebote für Homeoffice sind während der Pandemie stark ausgeweitet worden – wurde aber auch die Weiterentwicklung der Organisationskultur aktiv vorangetrieben? Der Wandel in der Arbeitswelt benötigt veränderte Einstellungen, Haltungen und Werte.

Deshalb wird es wichtig, dass sich die öffentliche Verwaltung als lernende und resiliente Organisation positioniert. Die nachstehenden Fragen wollen wir zum Beispiel möglichst evidenzbasiert aus Sicht von Wissenschaft und Praxis mit unseren Gästen diskutieren:

  • Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Wie sollen künftig die Arbeitsbeziehungen und Arbeitsbedingungen mit Blick auf New Work gestaltet werden?
  • Wie kann Homeoffice zum Erfolgsmodell werden? Wie kann die Wissenschaft der Praxis helfen?
  • Was bedeutet neue Normalität in diesem Kontext? Welche Folgen wären bei der vollständigen Rückkehr zur „alten Normalität“ zu befürchten?
  • Wie können wir in der öffentlichen Verwaltung diesen Prozess mit allen Beteiligten gestalten? Welche Rolle hat eine moderne Personalarbeit und wie muss sich diese verändern?

Unsere Gäste:

  • Prof. Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), Mitglied des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingerichteten Rats der Arbeitswelt, Honorarprofessor für Arbeitsmarktforschung am Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie der Universität Regensburg
  • Prof. Dr. Florian Kunze, Prof. für Organizational Studies, Universität Konstanz
  • Prof. Dr. Lutz Bellmann, Prof. für Volkswirtschaftslehre (Schwerpunkt Arbeitsökonomie) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Leiter des Forschungsbereichs „Betriebe und Beschäftigung“ beim Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)
  • Dr. Martin Neubauer, Ministerialdirigent, Leiter der Unterabteilung Z2, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
  • Eileen Fuchs, Referatsleiterin DGI1 – Grundsatz Digitalpolitik, EU und Internationales, Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)

Moderation

Dr. Beatrix Behrens, Seconded Expert of EIPA, Bereichsleiterin für Organisationsmanagement an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit.

Zielgruppe

Praktiker/Innen aus Wirtschaft, und Verwaltung, die für Strategie-und Konzeptentwicklung oder Umsetzung verantwortlich sind, Beschäftigte mit Verantwortung für Organisations-und Personalentwicklung, Mitglieder von Interessenvertretungen, Wissenschaftler/Innen, Interessierte Führungskräfte, Personalverantwortliche.

Dr. Beatrix Behrens

Dr. Beatrix Behrens

Hochschule der Bundesagentur für Arbeit
HR Policies and HR Development

Eileen Fuchs

Eileen Fuchs

Grundsatz Digitalpolitik, EU und Internationales, Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)
Referatsleiterin DGI1

Prof. Dr. Florian Kunze

Prof. Dr. Florian Kunze

Universität Konstanz
Prof. für Organizational Studies

Prof. Dr. Lutz Bellmann

Prof. Dr. Lutz Bellmann

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. für Volkswirtschaftslehre (Schwerpunkt Arbeitsökonomie)

Dr. Martin Neubauer

Dr. Martin Neubauer

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Ministerialdirigent, Leiter der Unterabteilung Z2

Prof. Dr. Ulrich Walwei

Prof. Dr. Ulrich Walwei

Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)
Vizedirektor

Praktische Informationen

Online Veranstaltung
Diese Veranstaltung findet online über „Webex Meetings“ von 10-12 Uhr statt. Webex erfordert keine Downloads von Apps und kann direkt über das Internet angewendet werden. Die Einwahldaten werden den Teilnehmern rechtzeitig nach Anmeldung übersendet.

Programm Organisation
Frau Belinda Vetter
Tel. +31 43 32 96 382
b.vetter@eipa.eu

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